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BGW warnt Friseursalons vor "Abzocke"

Aus aktuellem Anlass warnt die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) vor einer neuen Abzockmasche an den Friseursalons. Personen erwecken den Anschein, im Auftrag der Berufsgenossenschaft Elektrogeräte im Salon zu prüfen und verlangen eine sofortige Bezahlung in Bar. Einen solchen Fall hat ein Friseurbetrieb aus Berlin jetzt der BGW gemeldet, bei dem 200 Euro für die vermeindliche Prüfung fällig werden sollten.

Die BGW weist darauf hin, dass sie mit derartigen Besuchen nichts zu tun hat. Zwar kann es druchaus vorkommen, dass Mitarbeiter der BGW einen Betrieb ohne Voranmeldung aufsuchen, sie können sich dann jedoch mit einem Dienstausweis legitimieren. Solche Betriebsbesichtigungen, die im Rahmen der Präventionsarbeit zur Vorbeugung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren stattfinden, sind zudem immer kostenfrei.
Die Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 3 sieht durchaus vor, dass elektrische Geräte in einem Betrieb wie einem Friseursalon auf ihre technische Sicherheit geprüft werden müssen. Für die Durchführung dieser sogenannten "Prüfung der elektrischen Bertiebsmittel", die von jeder ausgebildeten Elektrofachkraft vorgenommen werden kann, können aber Angebote eingeholt und Preise verglichen werden.
Wenn sich der Anrufer oder Besucher in Betrieben fälschlich als BGW-Vertreter ausgeben, bittet die BGW um Hinweise unter der Telefonnummer (040) 202 02-27 14.

Weitere unseriöse "Abzocke" Firmen sind:
- Örtliche Branchen Auskunft - Brancheneintrag
- Steuertipps - Steueroptimierung - Bundesweit (Fa. Voigt Partner)
- Gewerbeauskunft-Zentrale
- Fa. SMS Systems aus Schwerin oder Institut für Handwerk und Gewerbe, die irgendwelche Aufstelltafeln, Hinweisschilder, Feuerlöscher, aushangpflichtige Gesetze, Verbandbuch, berufsgenossenschaftliche Aushänge usw. verkaufen wollen. In Regen sind die angebotenen Dinge überflüssig und überteuert.

Wir empfehlen alle ominösen Anschreiben sorfältig zu prüfen, bevor sie diese unterschrieben zurücksenden und keine Geschäfte am Telefon abzuschliessen!

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Goldener Meisterbrief

Ein Ehrentag für bewährte Handwerker

Handwerkskammer überreicht Goldene Meisterbriefe - Regierungspräsident gratuliert

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Friseurmeisterin Johanna Dietz aus Tiefenbach, Obermesiter Albert Huber, Friseurmeisterin Dorotheo Doerboom-Bechinger aus Landshut

Es war ein Ehrentag für bewährte Handwerker: Am 25. Juli hat die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz Handwerksmeister mit ihren Familien und den Innungsmeistern in die Regierung von Niederbayern eingeladen, um besondere Leistungen zu würdigen. 35 oder mehr Jahre haben 29 Meister mit ihrem Können dazu beigetragen, dass das ostbayerische Handwerk zu dem wurde, was es heute ist: erfolgreich, in der Region verwurzelt und menschlich.

Haber lehnt Abschaffung der Meistertitel ab
Georg Haber, Präsident der Handwerkskammer, stellte in seiner Laudation Erfahrung und Können heraus. Eigenschaften, die in Zukunft mehr denn je gefragt seien. Haber erteilte den jüngsten Bestrebungen der EU, den Meistertitel abzuschaffen, eine klare Absage. Darunter würde nicht nur die Qualität der Arbeit, sondern auch die Qualität der Ausbildung leiden. Gerade das Handwerk bilde viele Jugendliche aus und schultere so im Stillen eine große gesellschaftspolitische Aufgabe, so Haber. 35 Jahre und mehr im Markt zu bestehen, dafür bedürfe es mehr als Glück. Dafür brauche es Können, Fleiß und Aufgeschlossenheit für neue Entwicklungen. Einen erheblichen Beitrag für den Erfolg eines Betriebes gäben auch die Familien. Sie seien sowohl eingebunden im Geschäft, als auch ein wichtiger Rückhalt. Das Handwerksmeister zur Erfolgsgeschichte Niederbayerns nach wie vor einen westentlichen Beitrag leisten, würdigte auch Regierungspräsident Heinz Grunwald. "Arbeitsplätze schaffen Sie, nicht Politik, nicht Verwaltung", stellte er fest.

Mit Vizepräsident Konrad Treitinger, den Vollversammlungsmitgliedern Klaus Loibl und Roland Kramschuster händigten Grunwald und Haber den Handwerksmeistern den Goldenen Handwerksbrief mit dem Goldenen Abzeichen "M" aus. Es war eine ganz besondere Auszeichnung für diese Frauen und Männer, die ihr Handwerk seit Jahrzehnten mit ganzem Einsatz und stolz vertreten.

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